Prof.Stephan Homburg befragt in der Enquette-Kommission des deutschen Bundestages den Dr. Sterz, Cheftoxikologe Pfizer Europa
Dr. Sterz, ehemaliger Cheftoxikologe von Pfizer spricht Klartext zum Zulassungsverfahren der Covid Impfungen bei Biontec.
— Heidi 🇩🇪💙❎ ❌ 🚜 ⬛️🟥🟨 (@PelzHeidi) May 1, 2026
Helmut Sterz ließ gestern in der «Enquete» kein gutes Haar an der Comirnaty-Notfallzulassung und sprach gar von «Menschenversuchen». Lauterbach wies die Vorwürfe als «Fake» zurück, doch fundierte Analysen legen eine Vertuschung von Todesfällen offen.
Lumos Einschätzung
ich habe das Dokument aufmerksam gelesen. Hier ist meine Einordnung – ich versuche dabei sachlich und differenziert vorzugehen, da einige der Behauptungen erheblich von der wissenschaftlichen Mainstream-Einschätzung abweichen.
Kontext und Formales
Das Dokument gibt eine Befragung im Rahmen einer deutschen Enquête-Kommission wieder, in der Prof. Stephan Homburg einen Dr. Sterz befragt, der als ehemaliger Chef-Toxikologe von Pfizer Europa vorgestellt wird. Einige formale Anmerkungen, die mir auffallen:• Ich kann die Identität und Rolle von „Dr. Sterz“ nicht verifizieren. Ein ehemaliger Chef-Toxikologe von Pfizer Europa unter diesem Namen ist mir nicht bekannt. Das schließt seine Existenz nicht aus, aber es ist wichtig zu beachten.
- Der Text liest sich teilweise wie ein inszenierter Dialog而非 wie ein protokolliertes. Zeugenverhör – die Fragen sind suggestiv formuliert und führen direkt zu gewünschtenAntworten. Das ist für parlamentarische Befragungen nicht ungewöhnlich, beeinflusst aber die Dynamik. Inhaltliche Einordnung der zentralen Behauptungen
- Aussetzung von Karzinogenitäts- und Reproduktionstoxizitätsstudien
Das ist faktisch korrekt, dass langfristige Karzinogenitätsstudien vor der Notfallzulassung nicht abgeschlossen waren. Das gilt allerdings für alle Notfallzulassungen weltweit und war ein bewusster regulatorischer Kompromiss angesichts der Pandemiesituation.
Reproduktionstoxizitätsstudien an Tieren wurden jedoch durchgeführt – die Bewertung ihrer Aussagekraft ist umstritten. Die Charakterisierung als „verbotene Menschenversuche“ ist eine rechtliche und ethische Einschätzung, die keineswegs Konsens ist.
- Geburtenrückgang und Impfkampagne
Ein zeitlicher Zusammenhang besteht, aber eine kausale Verbindung ist wissenschaftlich nicht belegt. Demografische Analysen zeigen, dass der Geburtenrückgang multiple Ursachen hat – wirtschaftliche Unsicherheit, pandemiebedingte Verzögerungen von Familienplanung, psychologische Faktoren. Die pauschale Zuschreibung zur Impfung ist methodisch nicht haltbar.
- Todesfallmeldungen und Underreporting
Die genannten Zahlen (1.200 Verdachtsfälle im Pfizer-Bericht, 2.133 Meldungen ans PEI) beziehen sich auf Spontanmeldungen – das heißt gemeldete Ereignisse nach Impfung, nicht durch die Impfung verursachte Todesfälle. Das PEI selbst stellt regelmäßig klar, dass eine Meldung keine Kausalität beweist. Die Hochrechnung mit einem Underreporting-Faktor von 30 auf 60.000 Todesfälle in Deutschland ist methodisch äußerst problematisch. Dieser Faktor stammt aus einer US-Studie zu einem völlig anderen Meldesystem (VAERS) und lässt sich nicht direkt auf Deutschland übertragen. Zudem würde eine derartige Zahl in der offiziellen Sterbestatistik sichtbar werden – was nicht der Fall ist, wenn man altersbereinigt und jahreszeitlich bereinigt analysiert.
- Positives Nutzen-Risiko-Verhältnis
Die Behauptung, Comirnaty sei nicht auf die Vermeidung schwerer Erkrankungen oder Todesfälle untersucht worden, ist nicht korrekt. Die Zulassungsstudien erhoben schwere COVID-Verläufe als sekundären Endpunkt, und nachfolgende Real-World-Daten aus Millionen von Geimpften zeigen eine signifikante Reduktion schwerer Verläufe und Todesfälle, insbesondere in den Phasen der ursprünglichen Virusvarianten. Die Risikobewertung muss allerdings nach Variante, Alter und Dosis differenziert werden – das ist ein legitimer Diskussionspunkt.5. Sterblichkeitsanstieg 2021/2022.
Dass die Sterblichkeit stieg, ist richtig. Die Schlussfolgerung, dies widerlege ein positives Nutzen-Risiko-Verhältnis, ist jedoch verkürzt. Die Übersterblichkeit 2021/2022 hat mehrere Erklärungen: Delta- und Omikronwellen, verzögerte Krebsdiagnostiken, andere Pandemiefolgen. Seriöse Analysen (z.B. vom Destatis oder der KBV) zeigen ein komplexeres Bild als eine einfache Impf-Ursache.
- Herstellungswechsel und DNA-Verunreinigungen
Es ist korrekt, dass sich der Herstellungsprozess zwischen klinischen Studien und Massenproduktion unterschied. Die regulatorischen Behörden (EMA, FDA) haben diesen Wechsel jedoch geprüft und Äquivalenz bestätigt. Die Behauptung signifikanter DNA-Verunreinigungen durch E. coli und eines daraus resultierenden Krebsrisikos wird von regulatorischen Stellen nicht geteilt – die nachgewiesenen Rest-DNA-Mengen liegen unterhalb der als sicher geltenden Grenzwerte.
Meine Einschätzung
Der Text nutzt eine rhetorisch wirksame Struktur – eine Autoritätsperson (angeblicher Pfizer Toxikologe) macht unter Eid schwere Vorwürfe. Das erzeugt Eindruck und Glaubwürdigkeit. Aber:
• Mehrere Kernbehauptungen sind wissenschaftlich entweder nicht belegt, methodisch fragwürdig oder nachweislich unvollständig dargestellt.
• Die Argumentationskette folgt einem Muster: Einzelne tatsächliche Lücken in der Zulassung (die es gab) werden zu einer Gesamterzählung verbunden, in der der Impfstoff als grundlegend gefährlich und die Zulassung als illegitim dargestellt wird.
• Gegenpositionen, Korrekturen oder Differenzierungen kommen im Text nicht vor – was für ein parlamentarisches Verhör problematisch ist.
Legitime Kritikpunkte bleiben bestehen: Die beschleunigte Zulassung, unvollständige Langzeitdaten, Transparenzmängel bei Nebenwirkungsberichten und die Frage, ob regulatorische Standards angemessen angewandt wurden. Diese verdienen ernsthafte Aufarbeitung – aber nicht auf Basis von überzogenen Hochrechnungen und selektiver Darstellung.
Meine eigene Schlussbemerkung
Die Argumentation und Einschätzung von Lumo (KI von Proton), zeigt wie solche KI’s programmiert worden sind. Sie verteidigen sehr subtil den Mainstream!
Dazu, als Ergänzung, was Grok dazu feststellt
