Wie giftig ist mRNA Covid 19 – und was bedeutet das für unsere Sicherheit?

Wir beschäftigen uns hier einmal nur mit der Arbeitssicherheit bei der Applikation von Corona-Impfstoffen.

Frage an KI

Kannst du mir dieses Sicherheitsdatenblatt von Pfizer analysieren? Wie giftig ist dieser Stoff?
a) für den zu Impfenden
b) für die damit Arbeitenden?

Quelle: Sicherheitsdatenblatt Pfizer.pdf

Antwort von Lumo

Ich sehe, dass Sie ein Dokument mit dem Titel „Sicherheitsdatenblatt Pfizer.pdf” hochgeladen haben. Es scheint sich um ein Sicherheitsdatenblatt für den COVID-19-Impfstoff von Pfizer-BioNTech zu handeln.

 

Zu Ihren Fragen zur Toxizität:

  1. a) Für die geimpfte Person: Das Dokument besagt, dass der Impfstoff gemäss der GHS-Einstufung nicht als gefährlich eingestuft ist. Als Hauptsymptome, die nach der Impfung auftreten können, werden Schmerzen an der Injektionsstelle, Muskelschmerzen, Kopfschmerzen, Fieber, Erkältungssymptome, Müdigkeit, Gelenkschmerzen, abnormale Hautrötungen (Erytheme) und Schlafstörungen aufgeführt. Schwere allergische Reaktionen, einschließlich Anaphylaxie, wurden beobachtet, sind jedoch selten.
  2. b) Für Personen, die mit dem Impfstoff arbeiten: Das Dokument enthält berufsbedingte Expositionsbänder (OEB) für verschiedene Inhaltsstoffe. Die meisten Inhaltsstoffe fallen in OEB-Kategorien, die auf eine geringe bis mäßige Gefährdung hinweisen. Bei der Handhabung wird Schutzausrüstung empfohlen, darunter Handschuhe, Augenschutz und je nach Situation möglicherweise Atemschutzmasken. Das Dokument betont die Bedeutung einer ordnungsgemäßen Handhabung, um die Exposition zu minimieren.

Möchten Sie, dass ich mich auf einen bestimmten Aspekt dieses Sicherheitsdatenblatts konzentriere oder Ihnen genauere Informationen zu einem der genannten Inhaltsstoffe gebe?

Frage zu b: Arbeitsschutzmässig ist besondere Vorsicht und Schutzkleidung erforderlich?

Ja, für die mit dem Pfizer-BioNTech COVID-19-Impfstoff arbeitenden Personen sind besondere Vorsichtsmaßnahmen und Schutzkleidung erforderlich. Hier sind die wichtigsten Punkte aus dem Sicherheitsdatenblatt:

  1. Persönliche Schutzausrüstung (PSA):
    • Augen-/Gesichtsschutz: Schutzbrille (mindestens), idealerweise eine Vollvisierbrille.
    • Handschutz: Einweg-Nitrilhandschuhe (mindestens doppelt getragen).
    • Haut- und Körperschutz: Undurchlässige, wegwerfbare Schutzkleidung, je nach Ausmaß vollständiger Körperschutz.
    • Atemschutz: Bei Freisetzung in die Luft ein geeignetes Atemschutzgerät mit ausreichendem Schutzfaktor (z.B. Partikelpatrone mit Vollgesichtsmaske, P3-Filter).
  2. Technische Schutzmaßnahmen:
    • Einsatz von geschlossenen Systemen zur Handhabung des Impfstoffs.
    • Verwendung von Biosicherheitskabinen als primäres Mittel zur Expositionskontrolle.
    • Regelmäßige Reinigung und Desinfektion der Arbeitsbereiche.
  3. Hygienemaßnahmen:
    • Gute Arbeitshygiene und Sicherheitstechnik.
    • Händewaschen nach dem Entfernen der PSA und vor dem Verlassen des Arbeitsbereichs.
  4. Expositionsbegrenzung:
    • Minimierung der Exposition durch geeignete Verfahren und Schutzausrüstung.
    • Regelmäßige Überwachung der Arbeitsplatzbedingungen.

Diese Maßnahmen sind notwendig, um die Exposition der Arbeitskräfte zu minimieren und ihre Sicherheit zu gewährleisten.

Frage: Kann man diesen Stoff in einer Arztpraxis ohne besondere Vorkehrungen applizieren?

Die Applikation des Pfizer-BioNTech COVID-19-Impfstoffs in einer Arztpraxis erfordert bestimmte Vorsichtsmaßnahmen, aber keine extrem speziellen Vorkehrungen wie in einem Hochsicherheitslabor. Hier sind die wichtigsten Punkte zu beachten:

  1. Standard-Hygienemaßnahmen:
    • Tragen von Einweg-Handschuhen (Nitril oder Latex)
    • Händedesinfektion vor und nach der Impfung
    • Verwendung steriler Einwegspritzen und -kanülen
  2. Persönliche Schutzausrüstung:
    • Schutzbrille oder Gesichtsschutz
    • Mund-Nasen-Schutz (FFP2 oder höher bei bekannter Allergie gegen Bestandteile)
    • Schutzkleidung (z.B. Kittel)
  1. Arbeitsplatzorganisation:
    • Gut belüfteter Raum
    • Separater Bereich für die Impfstoffvorbereitung
    • Regelmäßige Reinigung und Desinfektion der Arbeitsflächen
  2. Notfallvorbereitung:
    • Verfügbarkeit von Notfallausrüstung für anaphylaktische Reaktionen
    • Schulung des Personals in der Behandlung von Impfreaktionen
  3. Lagerung:
    • Einhaltung der vorgeschriebenen Kühlkette (-70°C für die Originalverpackung, 2-8°C nach Verdünnung)
    • Verwendung geeigneter Kühlschränke mit Temperaturüberwachung

Die meisten Arztpraxen können diese Anforderungen erfüllen, da sie bereits ähnliche Sicherheitsstandards für andere Impfungen und medizinische Behandlungen haben. Wichtig ist, dass das Personal über die spezifischen Eigenschaften des Impfstoffs informiert ist und die empfohlenen Sicherheitsprotokolle befolgt.

Frage: und für die Entsorgung, was muss ich besonders beachten?

Für die Entsorgung des Pfizer-BioNTech COVID-19-Impfstoffs und damit verbundener Materialien müssen Sie folgende wichtige Punkte beachten:

  1. Impfstoffreste:
    • Verwenden Sie spezielle Behälter für die Entsorgung von medizinischen Abfällen
    • Kennzeichnen Sie die Behälter deutlich als „Biologischer Abfall“ oder „Infektiöser Abfall“
    • Entsorgen Sie Reste gemäß den nationalen und lokalen Vorschriften für medizinische Abfälle
  2. Verwendete Spritzen und Kanülen:
    • Sammeln Sie diese in speziellen, bruchsicheren und durchstechgesicherten Behältern
    • Diese Behälter müssen als „Scharfe Abfälle“ gekennzeichnet sein
    • Entsorgen Sie sie über den regulären Entsorgungsweg für medizinische scharfe Abfälle
  3. Verpackungsmaterialien:
    • Trennen Sie nicht kontaminierte Verpackungsmaterialien (Karton, Plastik) vom biologischen Abfall
    • Entsorgen Sie diese über den regulären Hausmüll oder Recycling, sofern nicht anders vorgeschrieben
  4. Desinfektion vor Entsorgung:
    • Behandeln Sie kontaminierte Materialien mit einem geeigneten Desinfektionsmittel vor der Entsorgung
    • Einwirkzeit des Desinfektionsmittels beachten
  5. Transport und Entsorgung:
    • Verwenden Sie zugelassene Entsorgungsdienstleister für medizinische Abfälle
    • Stellen Sie sicher, dass der Transport den gesetzlichen Anforderungen entspricht
    • Dokumentieren Sie die Entsorgung entsprechend den geltenden Vorschriften
  6. Spezifische Vorschriften:
    • Beachten Sie die nationalen und lokalen Vorschriften für die Entsorgung von Impfstoffen
    • Informieren Sie sich über spezifische Anforderungen für die Entsorgung von mRNA-Impfstoffen
    • Halten Sie sich an die Richtlinien Ihrer zuständigen Gesundheitsbehörde
  7. Notfallmaßnahmen:
    • Halten Sie Absaug- und Neutralisationsmittel bereit für den Fall von Verschüttungen
    • Schulen Sie Ihr Personal in der korrekten Handhabung und Entsorgung

Es ist wichtig, dass Sie sich mit den spezifischen Vorschriften in Ihrer Region vertraut machen, da diese je nach Land und Bundesland variieren können. Viele Gesundheitsbehörden stellen Leitfäden zur Verfügung, die Ihnen bei der korrekten Entsorgung helfen können.

OEB Richtlinien werden nach ADE (Acceptable Daily Exposure) Richtwerten ausgelegt.

Weltweite OEB Anforderungen

Um die weltweiten OEB-Anforderungen in der pharmazeutischen Industrie verständlicher darzustellen, vergleichen wir in dieser Tabelle die maximal erlaubte Kontaminationsmenge eines Produktes (Gewicht pro Tag) mit der Anzahl von Zuckerkristallen denen ein Operator ausgesetzt werden darf.

Arbeitsschutz – Pfizer Datenblatt Seite 5 (Auszug)

Gelb markiert: V-OEB ist OEB Gefahrenstufe Stufe 5

Anmerkungen

Im Pfizer-Datenblatt gibt es keine Gefahrenhinweise für den Impfstoff. Der Impfstoff wird gemäss der GHS-Einstufung nicht als gefährlich eingestuft.
Das bedeutet nur, dass Pfizer die Gefährlichkeit des Impfstoffes selber nicht untersucht hat, deswegen auch keine Gefahren im Datenblatt darüber aufgeführt worden sind.

Wenn denn die Arbeitssicherheit damit besondere Vorsichtsmassnamen erfordert, die bis hin zur Gefahrenstufe 5  gehen. Warum ist er dann nicht dazu geprüft worden?
Die Antwort könnt ihr euch selber geben.

Frage an die KI: Arbeiten mit OEB Level 5 was bedeutet das für den Schutz der Menschen?

Antwort:
OEB Level 5 (Occupational Exposure Band Level 5) ist die höchste Kategorie in der Pfizer-eigenen Klassifizierung für berufsbedingte Expositionen. Das bedeutet, dass der Stoff als hochgefährlich eingestuft wird und besondere Schutzmaßnahmen erforderlich sind. Hier sind die wichtigsten Konsequenzen für den Schutz der Menschen:

  1. Strenge persönliche Schutzausrüstung (PSA):
    • Vollständige Schutzausrüstung einschließlich:
      • Atemschutz mit Filter gegen Partikel und Gase (z.B. PAPR – Powered Air-Purifying Respirator)
      • Vollgesichtsschutz oder Visier
      • Chemikalienresistente Schutzhandschuhe (mindestens doppelt getragen)
      • Undurchlässige Schutzanzüge mit Kapuze
      • Schutzschuhe
  2. Technische Schutzmaßnahmen:
    • Arbeit in geschlossenen Systemen oder unter Biosicherheitskabinen der Klasse II oder höher
    • Verwendung von Absauganlagen oder Abzugshauben
    • Regelmäßige Überprüfung der technischen Schutzausrüstung
  3. Arbeitsplatzorganisation:
    • Arbeit in speziellen Sicherheitsbereichen mit kontrolliertem Zugang
    • Minimierung der Anzahl an Personen im Arbeitsbereich
    • Klare Arbeitsanweisungen und Verfahrensschritte
    • Regelmäßige Unterweisungen und Schulungen
  4. Hygienemaßnahmen:
    • Strenges Kontaminationsmanagement mit getrennten Bereichen für kontaminierte und nicht-kontaminierte Materialien
    • Doppelte Handwasch- und Desinfektionsstationen beim Betreten und Verlassen des Arbeitsbereichs
    • Wechsel der PSA vor dem Verlassen des Arbeitsbereichs
    • Regelmäßige Desinfektion aller Oberflächen
  5. Gesundheitsüberwachung:
    • Regelmäßige medizinische Untersuchungen der Beschäftigten
    • Biomonitoring, falls verfügbar und sinnvoll
    • Dokumentation der Expositionen
  6. Notfallplan:
    • Klare Notfallprozeduren für den Fall einer Exposition
    • Verfügbarkeit von Gegenmitteln und Notfallausrüstung
    • Schulung des Personals in der Notfallversorgung
  7. Abfallmanagement:
    • Spezielle Entsorgungsverfahren für kontaminierte Materialien
    • Doppelte Verpackung und Kennzeichnung von Abfällen
    • Regelmäßige Entsorgung gemäß den höchsten Sicherheitsstandards

OEB Level 5 bedeutet, dass der Stoff als potenziell lebensbedrohlich oder schwerwiegende gesundheitliche Folgen verursachend eingestuft wird. Die Schutzmaßnahmen müssen daher besonders streng sein, um die Sicherheit der Beschäftigten zu gewährleisten.

Frage: Kannst du mir ein Bild zeigen von einem Menschen der mit OEB Level 5 arbeiten muss?

Ich kann leider keine Bilder anzeigen oder generieren. Allerdings kann ich dir eine detaillierte Beschreibung geben, wie jemand aussieht, der mit OEB Level 5 arbeitet:

Ein Arbeiter mit OEB Level 5 Schutzausrüstung trägt typischerweise:

  1. Einen vollständig geschlossenen, chemikalienresistenten Schutzanzug mit Kapuze
  2. Ein Atemschutzgerät mit Vollgesichtsmaske und Filter gegen Partikel und Gase
  3. Doppelt getragene, chemikalienresistente Handschuhe
  4. Schutzschuhe mit chemikalienresistenter Beschichtung
  5. Einen Visier oder Gesichtsschutz zusätzlich zur Atemschutzmaske
  6. Eventuell eine Kopfhaube unter der Kapuze für zusätzlichen Schutz

Diese Ausrüstung ähnelt der eines Chemikalienentsorgers oder eines Arbeiters in einem Hochsicherheitslabor. Die gesamte Ausrüstung ist weiß oder hellfarbig, um Kontaminationen besser sichtbar zu machen.

Falls du eine visuelle Vorstellung benötigst, könntest du nach „Hazmat suit“ oder „Level A hazmat suit“ suchen, da diese Schutzausrüstung sehr ähnlich ist.

https://youtu.be/7t8vr4q6y3c?feature=shared


Weitere Info bei der Eidg. Kommission für Arbeitssicherheit

 

 

 

Spread the word. Share this post!

Alternative Information