Was die Schweiz jetzt tun muss – sollten die US-Strafzölle von 39% weiterhin in Kraft bleiben:
Im Falle eines Fortbestehens der ungerechtfertigten US-Strafzölle ist die Schweiz verpflichtet, umgehend umfassende Gegenmassnahmen zu ergreifen. Die Vereinigten Staaten von Amerika sind in diesem Zusammenhang offiziell über den folgenden Massnahmenkatalog zu informieren.
Die Schweiz wird alle verfügbaren politischen, wirtschaftlichen und strategischen Instrumente einsetzen, um ihre Souveränität, ihre Volkswirtschaft sowie die Interessen ihrer Bevölkerung entschlossen zu verteidigen – gegen einseitige und willkürliche Eingriffe in den freien Handel.
Wirtschaftliche Gegenmassnahmen:
1.Sofortiger Rückzug von Schweizer Investitionsgeldern aus US-Märkten, insbesondere aus dem Finanz-, Immobilien- und Technologiesektor.
2.Stornierung geplanter und laufender Gold-Einlagerungen in den USA, inkl. Rückführung aller noch bestehenden Schweizer Goldreserven aus US-Hoheitsgebieten.
3.Einführung sektoraler Einfuhrzölle auf US-Produkte (v.a. Nahrungsmittel, Konsumgüter, Digitaltechnik, Hochtechnologie, Pharma).
4.Verweigerung oder Aufkündigung staatlicher und staatsnaher Verträge mit US-Firmen, etwa im Energiesektor, bei Infrastrukturen oder IT-Dienstleistungen.
5.Ausschluss von US-Konzernen bei öffentlichen Ausschreibungen sowie gezielte Förderung europäischer oder asiatischer Alternativen. Geopolitisch-strategische Schritte:
6.Sofortige Sistierung sämtlicher Verträge und Beschaffungsprogramme im Verteidigungsbereich mit US-Beteiligung, inkl.
▫️ Stornierung der F-35-Kampfjet-Bestellung,
▫️ Überprüfung der gesamten Rüstungskooperation mit Lockheed Martin, Raytheon etc.,
▫️ Ersatzbeschaffung über neutrale oder europäische Anbieter.
7.Neuausrichtung der sicherheitspolitischen Kooperationen, mit Reduktion US-naher Abhängigkeiten (z. B. bei Satellitenkommunikation, Überwachung, Cyber-Abwehr).
8.Einleitung eines multilateralen Bündnisses kleiner Staaten gegen wirtschaftliche Erpressung durch Grossmächte („Neutral States Defense Pact“).
Währungs- & Handelspolitik:
9.Schrittweise Abkehr vom US-Dollar im internationalen Zahlungsverkehr, insbesondere im Rohstoffhandel, zugunsten des Franken, Euro oder neutraler Währungen (z. B. Gold-basierte Währungseinheiten oder digitale Währungsmodelle).
10.Blockierung neuer US-Finanzprodukte auf dem Schweizer Markt sowie zusätzliche Transparenzauflagen für US-Banken.
Internationale Gremien und Öffentlichkeitsarbeit:
11.Einreichung einer formellen Klage bei der WTO wegen Verstoss gegen die Regeln des freien Welthandels.
12.Einsetzung einer parlamentarischen Untersuchungskommission, um mögliche US-Einflussnahmen auf Schweizer Politik, Medien und Wirtschaft offenzulegen.
13.Gezielte Öffentlichkeitskampagne zur Darstellung der US-Massnahmen als Angriff auf die Unabhängigkeit kleiner Staaten, unter Einbindung von Medien, NGOs und internationalen Partnern.
Die Schweiz wird nicht zusehen, wie ihre hochqualitative Exportwirtschaft und ihre Unabhängigkeit durch imperiale Willkür beschädigt werden. Wir sind ein neutraler Staat mit starker Identität – nicht ein Vasall.
Die Massnahmen werden in 60 Tagen in Kraft treten, sofern die Strafzölle weiterhin bestehen bleiben oder keine Einigung erzielt wird.
Wir danken für die Kenntnisnahme. Die Verantwortung für die Folgen liegt ausschliesslich bei den Vereinigten Staaten.
Quelle: Manuel Cadonau auf X: @mcpolitik
