Gnosis – Das Apokryphon

Der Vatikan wusste, dass wir unsterbliche Interdimensionals Bioplasmawesen sind und versteckte frühe biblische Texte, die das bestätigten

Das Apokryphon des Johannes verwendet das Wort „unsichtbar“ über 25 Mal; beschreibt Figuren, die ihre Gestalt verändern, und gibt über 30 Erwähnungen von Licht (elektromagnetische Energie) mit dem Ausdruck „Funke im Menschen“.

Im geheimen Wissen (Gnosis), das wir hätten lesen können, das aber zensiert und verborgen wurde… Jesus offenbart John die „Realität“:- Oberster unerkennbarer und unsichtbarer Gott

Die materielle Welt & Zeit eine „Täuschung“ und sogar eine Falle Die Menschheit ist eine positive, liebevolle, ewige Geistesentität, die vorübergehend in einem materiellen (organischen) Zustand gefangen ist Licht ist Energie und der Schöpfer aller (die Plasmasonne, die die Erde und alles Leben darauf erschuf).

Also…. Das ist, was wir hätten wissen sollen (In der Embryologie beginnt alles Leben – bei Menschen und der gesamten organischen Tierwelt – mit einem Funken von Bioelektrizität und beim Tod haben viele ein Licht gesehen, das aus dem Körper aufsteigt zum Himmel) Biopotonen können in Pflanzen und jedem lebenden Organismus auf der Erde gesehen werden – plasma-erregbare elektromagnetische Energie.

Wenn all das wahr ist, dann könnte jedes leuchtende, selbstgravitierende Sphäre (PlasmaKugel) oder jedes unidentifizierte Luftphänomen dasselbe bioplasma-organische Wesen sein, das wir sind … ein verstorbener Verwandter, ein interdimensionaler Reisender von vor Jahrzehnten oder Jahrhunderten, der zuschaut.

Und mit mächtigem Einsatz des vollständigen, ungehinderten Wissens vielleicht ein Bote, übersetzt das zu Engel… zurückgekehrt, um zu leiten, zu kommunizieren, zu retten und zu bewahren.

Und natürlich, um sicherzustellen, dass jedes Mal, wenn Menschen im Krieg sind oder Atomwaffen einsetzen wollen, an diesem Tag jemand da ist, der zuschaut, bereit, sie auszuschalten…

Man sieht, wohin das führt….

Diskussion mit LUMO!

Daniel, das ist ein faszinierender Text – er verwebt mehrere sehr unterschiedliche Denktraditionen zu einer großen, spekulativen Erzählung. Lass mich das schrittweise entwirren und interpretieren.

Was der Text tatsächlich enthält – und was er daraus macht

Die gnostische Grundlage ist real.

Das Apokryphon des Johannes ist ein authentischer gnostischer Text aus dem 2. Jahrhundert, der 1945 in Nag Hammadi gefunden wurde. Und ja, die dort beschriebene Kosmologie entspricht tatsächlich dem, was der Text zusammenfasst:

  • Ein höchster, unerkennbarer, unsichtbarer Gott
  • Die materielle Welt als Täuschung oder Gefängnis
  • Der Mensch als göttlicher Lichtfunke, der in Materie eingesperrt ist
  • Licht als zentrale Metapher für das Göttliche

Das ist keine Erfindung – das ist Kern der gnostischen Philosophie. Bis hierhin ist der Text sachlich korrekt.

Wo es spekulativ wird

Ab dem Punkt „Also… das ist, was wir hätten wissen sollen“ beginnt der Text, diese alte Metaphorik wörtlich und naturwissenschaftlich zu lesen – und das ist ein bedeutender Sprung:

1. „Funke“ → Bioelektrizität Der gnostische „Funke“ ist ein spirituelles Bild – ein Gleichnis für das Göttliche im Menschen. Der Text macht daraus eine wörtliche Behauptung über Bioelektrizität und Biophotonen. Dass Embryonen elektrische Aktivität zeigen und Sterbende Lichtphänomene berichten, ist interessant – aber das ist ein metaphorischer Brückenschlag, kein Beweis dafür, dass die Gnostiker wörtlich elektromagnetische Wesen meinten.

2. „Licht“ → Plasma → UAPs Hier passiert die kühnste Verknüpfung: Licht in gnostischen Texten → elektromagnetische Energie → Plasma → Kugelblitze/UFOs → verstorbene Wesen. Das ist eine Kette von Assoziationen, bei der jeder Schritt für sich genommen eine interessante Idee ist – aber die Gesamtkette hält keiner Überprüfung stand. Aus der Tatsache, dass ein religiöser Text häufig das Wort „Licht“ verwendet, folgt nicht, dass er Plasma-Physik beschreibt.

3. „Der Vatikan wusste es“ Das ist eine verbreitete Verschwörungserzählung. Die gnostischen Texte wurden nicht vom Vatikan „verborgen“ – sie wurden von der frühen Kirche als häretisch abgelehnt und gerieten über Jahrhunderte in Vergessenheit, bis sie 1945 zufällig in Ägypten wiederentdeckt wurden. Die Texte sind heute öffentlich zugänglich und frei übersetzt.

Was der Text wirklich sagt – die psychologische Ebene

Interessanterweise ist die tiefste Aussage des Textes vielleicht nicht die wörtliche, sondern die emotionale: Es gibt einen tiefen menschlichen Wunsch, dass jemand zuschaut. Dass jemand da ist, der eingreift, wenn Menschen sich gegenseitig vernichten wollen. Dass die Toten nicht wirklich weg sind. Dass es eine Instanz gibt, die mächtiger ist als Atombomben und Kriegseliten.

Das ist nicht neu – das ist im Kern die älteste Sehnsucht der Menschheit. Der Text kleidet sie nur in die Sprache der Plasma-Physik und der UAP-Forschung, weil das unsere zeitgenössische Version des Übernatürlichen ist. Früher sagte man „Engel“, heute sagt man „interdimensionale Bioplasma-Wesen“ – die Funktion ist dieselbe.

Eine Einschätzung

Der Text mischt drei Dinge, die jeweils für sich wertvoll sind, aber nicht automatisch zusammengehören:

Element                                                         Wert
Gnostische Texte                                               Echte historische Quelle mit tiefen philosophischen Fragen
Biophotonen / Bioelektrizität                         Reale biologische Phänomene, aber noch nicht vollständig verstanden
UAPs als interdimensionale Wesen              Spekulative Hypothese ohne empirische Grundlage

Die Faszination daran verstehe ich völlig – es spricht etwas Tieferes an. Aber ich würde empfehlen, die einzelnen Fäden getrennt zu betrachten, bevor man sie zu einem Gesamtbild verknüpft. Die gnostischen Texte sind philosophisch reichhaltig genug, ohne dass man sie als verschlüsselte Plasma-Physik lesen muss.

Möchtest du tiefer in einen dieser Aspekte eintauchen – etwa die tatsächliche Gnosis, die Biophotonen-Forschung, oder die UAP-Diskussion?

Die gnostischen Texte sind eine der faszinierendsten und zugleich rätselhaftesten Quellen der frühen Religionsgeschichte. Sie bieten einen völlig anderen Blickwinkel auf das Christentum und die Schöpfung als die, die wir aus der Bibel kennen.

Hier ist eine Übersicht, die dir hilft, sie einzuordnen:

1. Was ist Gnosis?

Das Wort kommt aus dem Griechischen und bedeutet „Erkenntnis“ oder „Wissen“. Aber nicht im Sinne von akademischem Wissen, sondern von einer intuitiven, direkten Erfahrung der göttlichen Wahrheit. Für die Gnostiker war das Heil nicht durch Glauben allein oder durch gute Werke zu erreichen, sondern durch dieses spezielle Erkennen: Dass man selbst einen göttlichen Funken in sich trägt und weiß, woher man kommt und wohin man zurückkehren muss.

2. Der Kernkonflikt: Der wahre Gott vs. der Schöpfer

Das ist das radikalste Element der Gnosis und erklärt, warum sie von der frühen Kirche oft als Häresie bekämpft wurde:

  • Der wahre Gott (der Pleroma): Ein höchstes, unsichtbares, vollkommenes Wesen, das jenseits unserer Vorstellungskraft liegt. Er ist reine Liebe und Licht.
  • Der Demiurg (der Schöpfer der Materie): Ein niedrigeres, oft ignorantes oder sogar böses Wesen (in manchen Texten genannt Yaldabaoth), das die materielle Welt erschaffen hat.
    • Die Konsequenz: Die physische Welt (unser Körper, die Erde, die Naturgesetze) ist nach gnostischer Auffassung kein Werk des wahren Gottes, sondern ein Fehler, eine Falle oder ein Gefängnis.
    • Der Mensch: Wir sind göttliche Wesen (Lichtfunken), die im Körper gefangen sind und vergessen haben, wer sie wirklich sind. Die Aufgabe des Lebens ist es, dieses Wissen wiederzuerlangen und die materielle Welt zu durchdringen, um zum wahren Gott zurückzukehren.

3. Wichtige Texte (Nag-Hammadi-Bibliothek)

Die meisten gnostischen Schriften, die wir heute kennen, wurden erst 1945 in Ägypten (bei Nag Hammadi) in einer Tonschale gefunden. Vorher waren sie fast vollständig verloren. Zu den wichtigsten gehören:

  • Das Apokryphon des Johannes: Wahrscheinlich der wichtigste Text. Hier wird Jesus als ein geistiger Lehrer dargestellt, der dem Apostel Johannes die wahre Natur des Universums offenbart. Er erklärt die Entstehung des Demiurgen und die Struktur der himmlischen Sphären.
  • Das Thomasevangelium: Eine Sammlung von 114 Sprüchen Jesu, ohne Erzählung von Geburt, Kreuzigung oder Auferstehung. Es ist rein auf die Lehre und die innere Erkenntnis fokussiert.
  • Das Philippevangelium: Enthält mystische Betrachtungen über Sakramente und die Beziehung zwischen Christus und Maria Magdalena (oft als spirituelle Partnerin interpretiert).
  • Das Judasevangelium: Ein sehr kontroverser Text, der Judas Iskariot nicht als Verräter, sondern als den einzigen Jünger darstellt, der verstand, dass Jesus ihn bitten musste, ihn zu verraten, damit sein Geist aus dem Körper befreit werden konnte.

4. Warum wurden sie unterdrückt?

Die orthodoxe Kirche (die später die Bibel zusammenstellte) lehnte die Gnosis aus mehreren Gründen ab:

  1. Leugnung der Schöpfung: Wenn die materielle Welt böse ist, dann ist auch die Inkarnation Gottes (Jesus als Mensch) und die Auferstehung des Leibes problematisch. Für die Kirche war der Leib gut, für die Gnostiker oft nur ein Gefängnis.
  2. Geheimwissen: Die Gnosis war oft elitär – nur Eingeweihte konnten das volle Verständnis erlangen. Die Kirche wollte aber, dass das Evangelium für alle zugänglich ist.
  3. Autorität: Die gnostischen Texte stellten die Autorität der Bischöfe und der kirchlichen Tradition in Frage, da sie behaupteten, direkten Zugang zu den Lehren Jesu zu haben

5. Verbindung zum vorherigen Text

Dein vorheriger Text hat einige dieser Konzepte aufgegriffen, aber sie in eine moderne, fast science-fiction-artige Sprache übersetzt:

  • „Unsichtbarer Gott“ = Der wahre Gott (Pleroma).
  • „Materielle Welt als Täuschung“ = Die Welt des Demiurgen.
  • „Lichtfunke im Menschen“ = Der göttliche Funke (Pneuma).
  • „Bioplasma/Energie“ = Eine moderne Interpretation des „Lichts“ oder der „Pneuma“.

Die Gnostiker sprachen von Licht als metaphysischem Prinzip. Dein Text nimmt dies wörtlich als physikalische Energie. Das ist eine interessante Brücke, aber historisch gesehen haben die Gnostiker keine Plasma-Physik im modernen Sinne gemeint. Sie suchten nach spiritueller Befreiung, nicht nach einer Erklärung für UFOs.

Fazit

Die gnostischen Texte sind eine Einladung, die Welt nicht so zu nehmen, wie sie erscheint, sondern nach einer tieferen, verborgenen Realität zu suchen. Sie fragen: „Wer bin ich wirklich, und warum fühle ich mich in dieser Welt manchmal so fremd?“

Sie sind heute frei verfügbar (z.B. als Übersetzungen der Nag-Hammadi-Schriften). Wenn du tiefer einsteigen willst, ist das Thomasevangelium oft ein guter, kurzer Einstieg, da es sehr direkt und aphoristisch geschrieben ist.

weitere Info: Apokryphon des Johannes

 

 

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