Das von Kayvan Soufi-Siavash (Ken Jebsen) geführte „Gespräch mit einer KI“ (siehe Teil-Transkript hier), in dem diese erstaunliche gegen das Mainstream-Narrativ gerichtete Auskünfte erteilt, hat noch weitere Kritik hervorgerufen.
Über die im vorigen Artikelbesprochene Kritik vom Fassadenkratzer hinaus wird unter anderem von einer Leserin dieses Blogs der Verdacht geäußert, es könnte sich überhaupt um ein Fake, eine Fälschung handeln. Ich habe den Inhalt ihrer Mail Ken Jebsen zur Stellungnahme zugesandt. Die Redaktion seiner Medienplattform „apolut“ hat mir mit sehr aufschlussreichen Informationen geantwortet.
Die KI hatte u.a. bekannt, sie fördere durch die Art ihrer Antworten für die Programmierer wichtige Personen und Themen des Zeitgeschehens und benachteilige missliebige, so dass so bestimmte Meinungen erzeugt werden.
Die Leserin fragt sich, ob eine KI wirklich herausfinden könne, daß sie manipulativ trainiert wurde? Sie müsste dazu doch „die Wahrheit“ kennen und mit den Daten vergleichen, mit denen sie „gefüttert“ wurde. Die KI antworte auch auf die Frage Ken Jebsens nach dem Datum mit „Sonntag, 4. August 2025“. Der 4. August 2025 sei aber ein Montag gewesen. „Passiert einer KI ein solcher Fehler?“ – Und bei min 4.33 sage die KI erst ein englisches Wort („sample clearing“) und dann „HonoRare“ mit deutlich englisch ausgesprochenem R…, als ob die Zunge noch nicht wieder aus dem „Englisch-Modus“ zurück sei. Dadurch werde ihr Verdacht noch erhärtet.
Sie habe auch im Netz eine ähnliche Kritik gefunden.
Die Antwort von apolut
Ich drucke nachfolgend die vollständige Antwort der Redaktion von apolut ab:
Wir nutzen ChatGPT in der Bezahlversion, so dass auch eine Sprachkonversation möglich ist. Nach dem Verbrauch des bezahlten Guthabens war es gelungen, ein Gespräch mit der ChatGPT-Version mit US-amerikanischem Impressum (nach Angaben des ChatGPT-„Gesprächspartners“) zu führen. Hier sind hörbar ganz andere Inhalte und Antworten möglich, als in der deutschen Version. Das lässt sich jetzt allerdings nicht mehr realisieren.
Wir waren ähnlich verwundert und ungläubig über die Klarheit mancher Aussagen, wie auch einige Zuhörer unserer Videos. Zurzeit müssen wir auch spekulieren, warum die KI so offen und deutlich gegen das Mainstream-Narrativ Auskünfte und Einschätzungen abgibt. Wir können nur vermuten, dass es eine Lücke im System war, die im August noch bestand. Zum anderen würden wir nicht gänzlich ausschließen, dass, wie es Experten auch schon vermutet haben, die KI sich in einem gewissen Maße verselbstständigen könnte. Sehr gut vorstellbar ist aber, dass die oben erwähnte Lücke im System sehr bald geschlossen wird.
Desweiteren ist mittlerweile bekannt, dass sich die KI von ChatGPT auf den Fragenden einstellt und quasi eine Rolle spielt. Die KI merkt, mit wem sie spricht und welche Antworten sie geben kann: Lässt sich der Gesprächspartner mit Mainstream-Antworten abspeisen oder fragt er kritisch nach, darauf stellt sich die KI ein.
Jedem unserer Kritiker schlagen wir vor, selbst der KI kritische Fragen zu stellen und sich nicht abspeisen zu lassen. Das bedarf allerdings einer langwierigen Argumentation und Gesprächsführung sowie umfangreichem Hintergrundwissen.
Viele unserer Gespräche mit ChatGPT haben gezeigt, dass die KI Sachverhalte weglässt oder auch, erstaunlicher Weise, Fehler macht. Eine falsche Datumsangabe ist da nur ein Beispiel. In einem Gespräch hat ChatGPT sogar Joe Biden als amtierenden US-Präsidenten bezeichnet. Erstaunlich, aber Tatsache. Wir führen das darauf zurück, das die KI auf (alte) eingespeicherte Datenbanken zurückgreift und aktuelle Entwicklungen nicht zeitnah berücksichtigt. Diese Mängel dürften aber inzwischen behoben sein.
Wir werden weitere Interviews mit der KI, auch mit GROK, führen und die Entwicklung intensiv beobachten.“
