So schnell geht das: Visa E-ID installiert die globale Überwachungsinfrastruktur

Visa startet globales Digital-ID-Programm mit Biometrie & Zahlungsintegration.

Visa und das Biometrie-Unternehmen TECH5 haben in Dubai ein siebenjähriges Abkommen geschlossen, um eine weltweite Infrastruktur für digitale Identitäten und Zahlungen zu schaffen. Dies geschieht im Rahmen der sogenannten Digital Public Infrastructure (DPI), die von Institutionen wie den Vereinten Nationen, der Europäischen Union, dem World Economic Forum und Bill Gates unterstützt wird. Das Ziel: Bis 2030 soll jeder Mensch Zugang zu verifizierter digitaler Identität und finanziellen Dienstleistungen haben, um – wie sie es so schön heucheln – Inklusion zu fördern, Betrug zu verhindern und Reibungen in der Dienstleistungserbringung zu reduzieren.

TECH5 liefert KI-basierte Technologien für Gesichtserkennung, Fingerabdruck- und Iris-Scanning, während Visa seine globale Zahlungsinfrastruktur einbringt. Gemeinsam entwickeln sie «Identitäts-Wallets» mit eingebetteter Zahlungsfunktion, die verifizierte Anmeldeinformationen speichern und für den Zugriff auf Dienstleistungen und Transaktionen nutzbar machen. Visa übernimmt strategische und finanzielle Unterstützung, um die Systeme skalierbar und inklusiv zu gestalten.

Das Modell soll weltweit ausgerollt werden und sich an lokale Gesetze und Marktbedingungen anpassen – die sich mittlerweile weltweit gleichen und so ziemlich alles zulassen, was die Herzen der korrupten Elite höher schlagen lässt. Frühere Testläufe fanden bereits in Äthiopien (im Rahmen des Fayda-Digital-ID-Systems) und Südafrika statt, wo Visa und TECH5 erste Pilotphasen umgesetzt haben.

Kritiker warnen jedoch eindringlich: Die Verknüpfung biometrischer e-ID mit Finanzdaten schafft nicht nur ein potenziell gefährliches Kontrollinstrument, das Massenüberwachung erleichtert – und das nicht nur in Regionen mit schwacher Transparenz und Aufsicht –, sondern birgt massive Risiken durch Hackerangriffe. Biometrische Daten wie Fingerabdrücke oder Iris-Scans sind irreversibel: Einmal gestohlen, können sie nie geändert werden, im Gegensatz zu Passwörtern. Experten warnen vor Datenlecks, die zu Identitätsdiebstahl, Spoofing durch KI-generierte Fakes oder langfristiger Ausbeutung durch Kriminelle führen, wie es die FTC und Datenschutzbehörden betonen. Die Versprechen zu Datenschutz, Benutzereinwilligung und Interoperabilität wirken vage und unklar in ihrer Umsetzung, was Zentralisierung sensibler Daten in die Hände von Regierungen und Konzernen legt – ein Nährboden für totale Überwachung, bei der jede Transaktion, jeder Zugriff und jede Bewegung nahtlos protokolliert wird.

Noch alarmierender: Mit dieser e-ID wird nicht nur eine globale Überwachungsinfrastruktur installiert, sondern ein System manifestiert, das dem chinesischen Sozialkreditsystem gefährlich ähnelt. In China trackt eine vergleichbare digitale ID-Architektur Bürgerverhalten durch Verknüpfung von Finanzdaten, sozialen Interaktionen und biometrischen Profilen, um ein «Sozialkreditsystem» zu ermöglichen – eine Bewertungsskala, die gute Bürger belohnt (z. B. mit Reisen oder Krediten) und Abweichler sanktioniert (z. B. durch Reiseverbote oder Jobverluste). Kritiker fürchten, dass Vivas DPI-Modell ähnliche Mechanismen weltweit etabliert: Unter dem Deckmantel der «Inklusion» entsteht ein technokratisches Rating-System, das Verhalten überwacht, Vorhersagen trifft und Kontrolle ausübt – ideal für autoritäre Regime oder Konzerne, die Dissens unterdrücken wollen. Privacy-Befürworter sehen hier ein direktes Risiko der Zentralisierung, die Regierungen zu umfassender Kontrolle nutzen könnte, mit vagen Schutzversprechen, die in der Praxis leicht umgangen werden.

Quelle: Visa Enters The Digital ID Race

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