Es geht los: der «Great Reset»

Der Zeitpunkt berichtet: Der Umbau der Gesellschaft beginnt – mit militärischer Planung, NATO-Strategien und Konzepten einer Krypto-Währung durch die globale Finanzwirtschaft.

«Deutsche Soldaten könnten während der zweiten Welle der Corona-Pandemie zu Kriseneinsätzen in andere NATO- und Partnerländer entsandt werden. (…) Der Notfallplan soll z. B. dann aktiviert werden, wenn in alliierten oder NATO-Partnerländern aufgrund sehr hoher Infektionsraten ein Zusammenbruch des Gesundheitssystems droht und der betroffene Staat um Unterstützung bittet.» So die offizielle Lesart in einer kürzlich von dpa veröffentlichten Meldung.

Im Klartext bedeutet das, deutsche Soldaten können zukünftig zu Covid-bezogenen «Kriseneinsätzen» bei anderen NATO-Partnern delegiert werden und den örtlichen Regierungen dabei helfen, zivile Unruhen mit militärischer Gewalt zu ersticken. Diese sind zu erwarten und zeichnen sich schon ab.

In einigen europäischen Ländern, z. B. in Slowenien, der Tschechischen Republik, Polen, Ungarn, Spanien – und natürlich auch in Deutschland – sind die Unruhen bereits deutlich sichtbar. Auch in Frankreich kochen die zivilen und gesellschaftlichen Konflikte hoch.

All diese Länder wurden einer Gehirnwäsche unterzogen, damit sie glauben, sie würden in einer «Demokratie» leben. Ihre Regierungen haben sich nicht einmal die Mühe gemacht, ihnen vorzugaukeln, dass diese «Massnahmen» zu ihrem eigenen Wohl seien. Jetzt wird ihnen sogar von Leuten wie Boris Johnson, dem britischen Premierminister, gesagt, dass sie nicht hoffen sollen, zur «Normalität» zurückzukehren. Es wird keine «Normalität» mehr geben, wie wir sie kannten, sagte er wörtlich. Stattdessen wird es einen grossen Neuanfang  – The Great Reset – geben.

Damit nimmt Johnson die Worte von Klaus Schwab auf, dem Gründer und CEO des Weltwirtschaftsforums (WEF), der kürzlich ein Buch mit dem Titel «Covid-19 – The Great Reset» veröffentlicht hat. Man sollte es lesen. Nur wenn wir wissen, was der Plan ist, können wir ihn aufhalten – wenn wir uns solidarisch organisieren und Widerstand leisten.

Es gibt keine «Demokratie», es hat nie eine gegeben. Die EU ist eine der am wenigsten demokratischen Institutionen, die es gibt. Aber dennoch werden wir mit dieser riesigen Lüge indoktriniert, wir würden in einer Demokratie leben. Es ist Covid, das diesen elenden globalen Betrug endlich ans Licht bringt.

Und unsere zur Lüge neigenden Politiker und ihre gekauften Mainstream-Medien loben weiterhin unsere schöne westliche Demokratie, während sie unsere Aufmerksamkeit von der Wahrheit ablenken, indem sie auf Feinde wie China, Russland, Iran, Venezuela, Kuba, Syrien – und andere – einschlagen.

Diese Staaten sind böse, weil sie nicht an unsere westliche Gier-Wirtschaft glauben. Die Medien feuern mit grossem Erfolg «kognitive Dissonanzen» an. Wir wissen, dass etwas nicht stimmt, aber unser fieberhaftes Verlangen, in unserer Komfortzone zu bleiben, lässt uns glauben, wir seien von unseren «gewählten» Herren gut beschützt. Und diejenigen, die zum Beispiel eine andere Lebensphilosophie als die unsere – die aus Gier und Gewalt besteht – verfolgen, sind böse.

Eine interessante Umfrage, die kürzlich in der Schweiz veröffentlicht wurde, zeigt: Im Durchschnitt denken mehr als zwei Drittel der EU-Bevölkerung negativ über China und Russland. Warum? China und Russland haben nie etwas getan, das Europa schadet, im Gegenteil – sie haben eine aufrichtige Zusammenarbeit angeboten, gegenüber einer erzwungenen Zusammenarbeit nach US-amerikanischem Vorbild.

Nur wenn wir wissen, was der Plan ist, können wir ihn aufhalten – wenn wir uns solidarisch organisieren und Widerstand leisten.

Die Entscheidung, deutsche Truppen als NATO-Soldaten in anderen Ländern einzusetzen, hat nichts mit «Demokratie» zu tun. Es widerspricht dem Wesen der Demokratie. Steht Deutschland unter einem «verdeckten Notstandsgesetz», das dem Kriegsrecht ähnlich wäre? Ebenso wie Frankreich, die Schweiz, Spanien und Grossbritannien? Wenn ja, ist die Bevölkerung angemessen informiert worden?

Dies zeigt, dass hinter Covid eindeutig eine andere Agenda steckt als die Kontrolle der «Pandemie», nämlich die Kontrolle der Menschen. Wir sollten aufwachen. Es ist zu spät, um über die Wiedereinführung der «Demokratie» zu sprechen. Die Wahrheit ist, dass wir nie Demokratie hatten. Und jetzt müssen wir um unser schieres Überleben als menschliche Wesen kämpfen.

«Demokratie» ist nur ein Wunschmotto. Demokratie in der heutigen Welt gibt es nicht. Es gab sie nie. Nicht einmal im antiken Griechenland hat sie funktioniert, wo der Begriff vor etwa 2500 Jahren von vermögenden, aber zugegebenermassen gut denkenden Philosophen erfunden wurde. Demokratie war immer für die Gebildeten, für die Reichen und Wohlhabenden, aber sie spielte sich in Wahrheit nie für alle Menschen ab – entsprechend dem Wort in seiner ursprünglichen Bedeutung: Die Macht gehört dem Volk. Sobald der Begriff Demokratie den Politikern als ein anzuwendendes Konzept der Herrschaft über eine Nation gegeben wird, verwandelt sich der Begriff «Demokratie» in: «Das Volk wählt, aber die Elite entscheidet».

Heute wird der Betrug nicht mehr nur nach Gutdünken der herrschenden Elite und zum persönlichen Vorteil angewandt, sondern er wird durch Algorithmen, eigentlich durch künstliche Intelligenz, hergestellt.

Zurück zur undemokratischen Europäischen Union. Sie setzt die NATO-Truppen zur urbanen Kriegsführung ein, wenn man so will. In dem kleinen Bundesland Sachsen-Anhalt gibt es den wenig bekannten Militärstützpunkt Schnöggersburg. Nach Angaben der  Online-Zeitschrift Pivot Area wird diese militärische Übungsstadt für urbane Kriegsführung seit dem Jahr 2012 stetig weiter ausgebaut. Bis Ende 2020 soll sie fertiggestellt sein. Dann werden dort mehr als 500 Gebäude stehen, die sich über 6,25 Quadratkilometer erstrecken.

Der sogenannte «Ballungsraum», wie die Bundeswehr ihren Truppenübungsplatz bezeichnet, verfügt über eine komplette städtische Infrastruktur – also eine Kanalisation, einen U-Bahn-Tunnel, einen Bahnhof, einen Industriepark sowie ein Sportstadion, Slums, Wohngebiete und ein Hochhausviertel. Das deutsche Verteidigungsministerium plante 140 Millionen Euro in das Projekt zu investieren – bis zur Fertigstellung wird es wahrscheinlich noch wesentlich mehr sein.

Das letzte Jahrzehnt zeigte den klaren Trend, dass «die Kriegsführung vom Feld in die Städte wandert», erläutert Generalleutnant Frank Leidenberger, Leiter der Innovationsabteilung des Heeres, das Konzept. Deshalb soll Schnöggersburg der Bundeswehr ein erstklassiges Übungsgelände für hochmoderne Operationen in urbanen Szenarien bieten. Auch betrachte die Bundeswehr ihre neue, moderne Ausbildungsstadt als eine strategische Ressource im Rahmennationen-Konzept der NATO.

Genauso ist die monetäre Digitalisierung ein Teil des Great-Reset-Planes. Tatsächlich ist sie bereits in Vorbereitung, als ein Element des WEF-Konzeptes, oder wie der IWF es nennt, der Grossen Reformation. Der IWF (und die Weltbank) planen ein sogenanntes Bretton Woods 2.0, einen Reset des Währungssystems, bei dem die westliche Dollar-Wirtschaft schliesslich durch eine digitale Krypto-Währung ersetzt werden soll, an der ausgewählte westliche Währungen teilnehmen können. Die Rolle des Goldes darin ist nicht klar, ebenso wenig wie die Rolle der de facto stärksten Währung, des chinesischen Yuan.

Sollte sich diese bisher hypothetische neue, vom Internationalen Währungsfonds und der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich kontrollierte Krypto-Währung durchsetzen, würde sie höchstwahrscheinlich alle US-Schulden tilgen und Kreditlinien – vielleicht im Gegenwert von Hunderten Billionen Dollar – zur Verfügung stellen, um kleine Zentralbanken ärmerer, hoch verschuldeter Länder zu retten.

Auf jeden Fall sollte man sich darauf gefasst machen, dass noch viel geschehen wird, wenn «wir, das Volk» dem von Covid-19 veranlassten «Great Reset»erlauben, vorwärts zu schreiten. Es wird immer klarer, dass Covid nichts weiter als ein Instrument für einen viel grösseren Plan ist. Der Great Reset ist das Gegenmittel zur «Demokratie» – er ist eine weitere Zerstörung jeglicher Hoffnung auf «Demokratie».

Der Artikel erschien im Original am 23. Oktober 2020 unter dem Titel «‹Democracy› vs. Covid – A No-Go» bei The Saker. Er wurde von Zeitpunkt übersetzt, gekürzt und bearbeitet – und steht unter Creative Commons License.

Der Autor: Peter Koenig ist Wirtschaftswissenschaftler und geopolitischer Analyst. Darüber hinaus arbeitet er als Spezialist für Wasserressourcen und Umwelt – und unter diesem Schwerpunkt auch über 30 Jahre lang mit der Weltbank und der Weltgesundheitsorganisation.

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