Die Ruhe vor dem Sturm

Stephen Cohen: War between NATO and Russia a Real Possibility
Seine Schlüsselaussagen wie folgt zusammengefasst:

  • „Die Möglichkeit, dass ein Krieg gegen Russland vorbereitet wird, ist real. Dieser Zustand war niemals während der Zeit der Sowjetunion der Fall.
  • Das „Problem“ begann nicht im November 2013 oder im Jahr 2008, sondern in den 1990er Jahren, als die Clinton-Regierung die Politik übernahm, dass dem Gewinner alles gehören müsse, und so die Länder der ehemaligen Sowjetunion behandelte.
  • Gemeinsam mit der NATO-Expansion, wandte die USA eine Verhandlungspolitik an, die sie „selektive Kooperation“ nannte. Was bedeutete, dass Russland gab, und die USA nahmen.
  • Es gibt kein einziges Beispiel dafür, dass die USA jemals irgendein Zugeständnis gemacht oder eine wechselseitige Übereinkunft angeboten hätten, als Gegenleistung für das, was Russland den USA seit den 1990er Jahren zugestanden hatte.
  • Diese Politik war von jedem Präsidenten und jedem US-Kongress, von Präsident Clinton bis Präsident Obama, verfolgt worden.
  • Die USA dürfen beanspruchen, ihre Interessen global zu vertreten, Russland steht überhaupt keine Interessensphäre zu, nicht einmal in Georgien oder der Ukraine. Russland blieb 20 Jahre von der europäischen Sicherheitsarchitektur ausgeschlossen. Die NATO-Expansion war der Dreh- und Angelpunkt dieses Sicherheitssystems, und sie war direkt gegen Russland gerichtet.
  • Putin begann als ein pro-westlicher Staatslenker, er wollte Partnerschaft mit den USA, bot nach dem Attentat von 9/11 Hilfe an und rettete viele amerikanische Menschenleben in Afghanistan.
  • Als Antwort erhielt er noch mehr NATO-Expansion und eine einseitige Aufkündigung des existierenden Raketensperrvertrages, auf dem die gesamte russische Sicherheitsarchitektur basierte.
  • Putin ist kein Autokrat, er ist vielleicht ein autoritärer Führer als jemand, der die letzten Entscheidungen fällt, aber er muss Rücksicht nehmen auf verschiedene Machtströmungen in seinem Land.
  • Putin ist keinesfalls anti-westlich eingestellt, wie Chodorkowski sagte, er ist mehr Europäer als 99% der Russen. Allerdings verlor er im Laufe der Zeit immer mehr seine pro-westliche und pro-amerikanische Einstellung.
  • Seit dem November 2013 ist Putin dann keineswegs aggressiv, sondern reaktiv geworden. Dafür ist er in gewissen Kreisen in Moskau als Taube kritisiert worden (das heißt, als zu weich, nicht energisch genug).
  • Wir (oppositionellen Akademiker) haben keinerlei effektive Unterstützung in der US-Regierung, dem Kongress, den politischen Parteien, Think-Tanks oder Universitäten. Dies hat es bisher in der amerikanischen Politik noch nicht gegeben. Es gibt keinen Diskurs, keine Debatte, und dies bedeutet ein Versagen der amerikanischen Demokratie.
  • Es gibt eine anhaltende, außergewöhnlich irrationale und auf keinerlei Fakten basierende Dämonisierung Putins. Keiner der ehemaligen Führer der Sowjet-Union ist jemals so verunglimpft worden wie er.

Der Beitrag findet sich auf Rubikon. [Hier als pdf]

Rubikon Westliche Dominanz

Quelle: Beitragsbild

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