Kritisch hinterfragen – bei MSM Medien nicht erwünscht

Am 19. Mai 2017 hat Daniele Ganser am schönen Thunersee einen Vortrag gehalten zum Thema Imperium USA. Die lokale Zeitung Thuner Tagblatt schickte den Journalisten Christoph Kummer zum Vortrag. Dieser veröffentlichte am 3. Juni diesen Bericht:

Das Geschäft mit dem Zweifel

DANIELE GANSER
Der Basler Historiker Daniele Ganser referiert im ganzen deutschsprachigen Raum über Weltpolitik und Medien. Der gewiefte Rhetoriker ist mit seinem Hang zu Verschwörungstheorien umstritten und beliebt zugleich. Ein Auftrittsbesuch… weiterlesen

Dr.Ganser hat die „Beweisführung zur Verschwörungstheorie“ des Journalisten in einer Replik in 6 Punkten mit Fakten widerlegt!
Hier die 6 Punkte:
Wer den Text genau durchliest, erkennt schnell, dass Kummer auch gegen Angriffskriege ist und die Bombardierung von anderen Ländern durch die USA durchaus kritisch sieht, wie viele in der Schweiz. Einen Teil meines Vortrages fand er toll. Doch beim Thema 911 ist er, wie schon die Journalisten Projer und Schawinski in der Fernsehsendung Arena vor einigen Monaten, völlig irritiert. Auch Kummer will keine neuen Fragen zu WTC7 zulassen und schon gar keine ergebnisoffene Diskussion zwischen den Thesen Sprengung und Feuer. Für ihn steht fest: WTC7 fiel wegen Feuer, Zweifel sind unerwünscht. Kummer greift zum Kampfbegriff „Verschwörungstheorien“ und erklärt, er habe meine Aussagen zu 911 „unter die Lupe genommen“. Wer aber seinen Text „Wie Daniele Ganser Spekulationen Tür und Tor öffnet“ liest kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus. Daher hier meine Replik in 6 Punkten:

  1. Kummer behauptet zu WTC7, die „Feuerthese sei im Gegensatz zur Sprengungsthese wissenschaftlich breit abgestützt“ und verweist auf den NIST Bericht von 2008. Doch genau diese Studie ist in der Wissenschaft stark umstritten. Prof. David Ray Griffin hat in seinem Buch „The Mysterious Collapse of World Trade Center 7: Why the Final Official Report about 9/11 is Unscientific and False“ schon 2009 gezeigt, dass der NIST Bericht unglaubwürdig ist. Wenn der Journalist Christoph Kummer die Fachliteratur aus den USA nicht kennt oder keine englischen Texte lesen will, sollte er sich hüten zu behaupten, es gebe keinen Grund die Feuerthese zu hinterfragen.

  2. Kummer behauptet: „Brände auf mehreren Stockwerken, verursacht durch Trümmerteile der Twin Towers, lösten eine Kettenreaktion aus, die zum Einsturz von WTC7 führte. Keine geprüfte wissenschaftliche Studie kommt zu einem anderen Ergebnis.“ Auch das stimmt nicht. Das Gegenteil ist wahr. Über 2500 Architekten der Vereinigung Architects and Engineers for 911 Truth (AE911Truth) bezweifeln die Feuerthese. Dr. Leroy Hulsey von der Universität Alaska lehnt die Feuerthese ab, und er ist der führende Forscher zum Thema WTC7 in den USA und hat das ganze Gebäude WTC7 im Computer nachgebaut. Wie kann eine Lokalzeitung in der Schweiz diese Daten einfach ignorieren?

  3. Kummer behauptet es gebe keine ehrlichen Wissenschaftler, die den Einsturz von WTC7 hinterfragen. Das stimmt nicht. Und die vom Journalisten angewandte Technik ist einfach: Er erwähnt die kritischen Studien und Bücher zu WTC7 einfach nicht und behauptet (oder glaubt vielleicht selber) es gäbe sie nicht. So erfahren die Leser vom Thuner Tagblatt auch nichts von der Studie von Dr. Steven Jones und Prof. Robert Karol, die unter dem Titel „On the Physics of high-rise building collapses“ 2016 publiziert wurde. Die Autoren sagen klar, dass ein Feuer noch nie den Einsturz von Stahlgebäuden verursacht hatte und dass die Sprengungsthese wahrscheinlicher als die Feuerthese sei. Die Studie wurde von „Europhysics News“ publiziert, dem Fachblatt der European Physical Society. Wenn Journalist Kummer die Forschung zu WTC7 tatsächlich „unter die Lupe genommen“ hat wie er behauptet, dann hätte er diese Studie lesen und erwähnen müssen.

  4. Kummer macht sich keine Sorgen um die Qualität der Medien. Dass der Einsturz von WTC7 von BBC am 11. September 20 Minuten zu früh vermeldet wurde, also Fake News, sieht Kummer nicht als Problem. Man müsse bedenken, „wie chaotisch die Informationslage am 11. September war“, das sei halt eine „Kommunikationspanne“ gewesen.

  5. Kummer behauptet, die „Attentäter erschienen auf den Passagierlisten der Flüge“. Wie Forscher Elias Davidsson nachgewiesen hat stimmt das nicht, wobei es auf das kleine Wort „beglaubigte“ Passagierlisten ankommt. Die US Behörden haben bis heute keine beglaubigten Passagierlisten der vier Flüge vorgelegt. Auch die Fluggesellschaften (American & United Airlines) haben sich gegenüber Elias Davidsson geweigert die Existenz von echten Passagierlisten zu bestätigen. In seinem Buch „Psychologische Kriegsführung und gesellschaftliche Leugnung“ (Zambon 2017, S. 82-86) erklärt Davidsson die fehlenden Passagierlisten und die Versuche diese Tatsache zu vertuschen. Unsignierte Computerprints, die als Passagierlisten herumgeistern, gibt es. Aber der Knackpunkt hier ist das Fehlen von beglaubigten Passagierlisten.

  6. Kummer behauptet, die Attentäter seien identifiziert worden. „Ihre Knochenspuren, gefunden in den Trümmern, wurden mit DNA-Spuren abgeglichen, welche die Hijacker in Hotelzimmern hinterlassen hatten.“ Erneut ignoriert Kummer die 911 Forschung von Elias Davidsson, der zum Schluss kommt, dass die US Behörden keinen einzigen der 19 mutmaßlichen Attentäter durch DNA identifizieren konnten. Dies hätte Kummer zumindest erwähnen müssen, um dem Leser die Breite der 911 Debatte und die offenen Fragen zu zeigen.

Hier der Bericht erschienen im „Berner Oberländer“

Berner Oberlaender (2017) - Das Geschaeft mit dem Zweifel

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