In Vitro Fleisch

In wenigen Jahren könnte künstlich gezüchtetes Fleisch unser Ernährungssystem komplett revolutionieren und die Massentierhaltung erübrigt sich.

Es klingt fast utopisch: Die 25 Prozent der festen Erdoberfläche, die derzeit für die Tierhaltung gebraucht werden, könnten an die Wälder und an die Wiesen, an die Täler und Hochebenen unseres Planeten zurückgegeben werden. Die globalen Treibhausgas-Emissionen würden um knapp 20 Prozent sinken, der Klimawandel gebremst werden. Und wenn wir in den Supermarkt gehen, könnten wir Fleisch kaufen, für das keine Tiere in Massentierhaltung leiden mussten – für das noch nicht einmal Tiere sterben mussten.

Fakt ist: Holländischen Wissenschaftlern ist es erstmals gelungen, aus Stammzellen eine grössere Menge Muskelgewebe zu züchten. An drei Universitäten arbeitete eine Forschergruppe um den Biochemiker Henk Haagsman über vier Jahre an der Entwicklung von Fleisch aus dem Labor, In-Vitro-Fleisch genannt. Jetzt liegen die ersten Ergebnisse vor.

Forscherteams gehen vor allem an der Frage nach, aus welchen Stammzellen mit welchen Methoden Muskelgewebe gezüchtet werden kann.

Andere Forscherteams entwickeln die Trägerflüssigkeit, in der das In-Vitro-Fleisch wachsen soll. Bislang enthält sie neben den Nährstoffen Glukose, Aminosäure und Mineralien ein Serum, das sich theoretisch künstlich herstellen lässt.
Langfristig gesehen könnte die Umstellung auf künstlich gezüchtetes Fleisch ein enormer wirtschaftlicher Erfolg sein. Jedes Jahr werden etwa 229 Million Tonnen Fleisch gegessen. Die Food and Agriculture Organization (FAO) der Vereinten Nationen geht in dem vielbeachteten „Livestock’s long Shadow“-Bericht davon aus, dass sich diese Menge bis 2050 noch verdoppeln wird.

Und auch ökologisch hätte das Abwenden von der klassischen Fleischproduktion enorme Vorteile. Rund 15.000 Liter Wasser werden im Schnitt für die Produktion von nur einem Kilo Fleisch verbraucht. Damit könnte eine Person ein Jahr lang jeden Tag duschen. Ein Viertel der gesamten Landmasse der Erde wird für die Tierhaltung beansprucht, weitere 10 Prozent für die Futterproduktion. Von den Treibhausgas-Emissionen, die durch Verdauungsprozesse von Nutztieren entstehen, gar nicht zu sprechen. Umweltorganisationen wie Greenpeace drängen schon lange auf Alternativen zur hoch subventionierten Massentierhaltung.

Fleischkonsum ohne das Töten von Tieren sollte ein Ideal sein. Schliesslich ist die Achtung jeden Lebens eine der wichtigsten Errungenschaften der Menschheit.

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